Krankenversicherung für Expats in Spanien: Ratgeber 2026

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Spaniens öffentliches Gesundheitssystem ist hervorragend, sobald Du Anspruch darauf hast. Die meisten Neuankömmlinge brauchen aber zunächst eine private Versicherung, und Visa-Regeln verlangen sie oft. Hier siehst Du, wie öffentliches System, Convenio Especial und private Tarife im Vergleich abschneiden.

Bei der Krankenversicherung in Spanien sind die Möglichkeiten überschaubar und einfach.

Am schwierigsten ist es, das nationale Gesundheitssystem zu verstehen, das für Menschen aus dem Westen, besonders aus den USA, ziemlich fremd wirken kann.

Hast Du erst einmal verstanden, wie das spanische Gesundheitssystem funktioniert, findest Du ohne Mühe die passende private Krankenversicherung oder meldest Dich in der gesetzlichen Sozialversicherung an.

In diesem Ratgeber erfährst Du alles Wichtige, damit Du die Krankenversicherung in Spanien selbstsicher abschließen kannst. Wenn Du eine gute private Auslandsversicherung suchst, wirf einen Blick auf unseren Vergleich der Expat-Krankenversicherungen.

Contents

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Bevor Du nach Spanien kommst
  3. Brauche ich eine Krankenversicherung in Spanien?
    1. Gut zu wissen
    2. Prüfe Deine bestehende Versicherung
      1. Auf Reisen
      2. Beim Umzug
  4. Krankenversicherung nach Visumtyp
    1. Worauf Konsulate bei einer privaten Police achten
  5. So kommst Du an eine Krankenversicherung
    1. Private Auslandskrankenversicherung
    2. Lokale Versicherung
      1. Angestellt in Spanien
      2. Selbstständig in Spanien
      3. Ruhestand in Spanien
        1. EU-Bürger
        2. Nicht-EU-Bürger
      4. Studium in Spanien
      5. Praktikum in Spanien
    3. Lokale Versicherung: Private Einzel-Krankenversicherung (IPMI)
      1. Private Versicherung über den Arbeitgeber
      2. Private Versicherung für Studierende
      3. Private Versicherung für Rentner
    4. Private Zusatzversicherung
    5. Private Gruppenkrankenversicherung
    6. Reiseversicherung
  6. Staatliche Sozialversicherung SNS
    1. Allgemeine Ausschlüsse und Vorerkrankungen
  7. So funktioniert das Convenio Especial
    1. Wer sich anmelden kann
    2. Was abgedeckt ist und was nicht
    3. So beantragst Du es und behältst es
  8. Private Krankenversicherung
    1. Allgemeine Ausschlüsse und Vorerkrankungen
    2. Kündigung oder Nichtverlängerung
    3. Geltungsbereich
    4. Altersgrenzen und Einschränkungen
    5. Zahlungsbedingungen
    6. Optionale Zusatzleistungen
  9. Antrag stellen
    1. Versicherungsanträge
    2. Unterlagen
    3. Ablauf
  10. Direktabrechnung und Vorabgenehmigungen
  11. Ablehnung von Leistungen
  12. Spanischer Versicherer oder internationaler Tarif?
  13. Was kostet eine Krankenversicherung in Spanien?
  14. Was ist die beste Krankenversicherung in Spanien?
  15. Welche Krankenversicherung ist die beste für mich?
  16. FAQ
    1. Ist eine Krankenversicherung für Expats in Spanien Pflicht?
    2. Kann ich eine Reiseversicherung für ein spanisches Aufenthaltsvisum nutzen?
    3. Was kostet das Convenio Especial?
    4. Wann kann ich als Inhaber eines Non-Lucrative-Visums in Spaniens öffentliche Gesundheitsversorgung eintreten?
    5. Kann ein spanischer Versicherer meine Krankenversicherung kündigen?
    6. Deckt eine private Versicherung in Spanien Vorerkrankungen ab?
  17. Verwendete Quellen

Das Wichtigste in Kürze

  • Das spanische öffentliche System (SNS) hat eine hohe Qualität und ist fast kostenlos, sobald Du einzahlst oder Anspruch hast.
  • Angestellte und gemeldete Autónomos sind öffentlich abgesichert; alle anderen brauchen eine private Versicherung.
  • Für das Non-Lucrative-Visum und viele andere Visa ist ein privater Vollschutz ohne Selbstbeteiligung von einem in Spanien zugelassenen Versicherer nötig.
  • Mit dem Convenio Especial können sich manche Einwohner in die öffentliche Versicherung einkaufen (rund 60 € im Monat unter 65, 157 € ab 65).
  • Private Tarife sind für westliche Verhältnisse günstig: etwa 50 bis 200 € im Monat.
  • Studierende brauchen für das Visum mindestens 30.000 € Versicherungsschutz.
  • Wähle zwischen einem spanischen Versicherer und einem internationalen Tarif, der sich auch im Ausland nutzen lässt.

Bevor Du nach Spanien kommst

Bevor Du nach Spanien reist oder umziehst, solltest Du ein paar Dinge zur Krankenversicherung wissen.

Brauche ich eine Krankenversicherung in Spanien?

Eine Krankenversicherung ist in Spanien für jeden Einwohner auf die eine oder andere Weise Pflicht.

Versichert sein müssen nicht nur Angestellte und Studierende, sondern auch Freiberufler und alle anderen langfristig Ansässigen.

Tatsächlich garantiert die spanische Verfassung jedem Einwohner das Recht auf medizinische Grundversorgung einschließlich Vorsorge, weshalb der Staat dafür sorgt, dass alle versichert sind.

EU-Bürger werden in Spanien in den ersten drei Monaten mit der Europäischen Krankenversicherungskarte kostenlos behandelt.

Danach müssen sie entweder einen privaten Tarif abschließen oder sich im staatlichen Gesundheitssystem anmelden.

Wer kein EU-Bürger ist, muss schon vor der Einreise in die EU und nach Spanien versichert sein.

Gut zu wissen

Egal, was für eine Reise Du nach Spanien planst: Arbeit, Urlaub, Studium oder einfach Ruhestand.

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Informationen zur Krankenversicherung findest Du leicht auf Spanisch, auf Englisch sind sie dagegen rar.

Was auch immer Dein Anliegen ist, ein wenig Wissen über Land und Kultur hilft ebenso wie ein paar grundlegende spanische Redewendungen, mit denen Du Dich leichter zurechtfindest.

Manche Spanier sprechen Englisch, aber längst nicht so viele wie in anderen europäischen Ländern. 

Das gilt auch für Krankenversicherung und verwandte Themen: Auf Spanisch gibt es Informationen, auf Englisch nur wenige. Besonders im Umgang mit Ärzten vor Ort fällt das auf.

Viele Ärzte verlangen einen Übersetzer, bevor sie Dich behandeln, wenn Du kein Spanisch sprichst.

Wie jedes andere EU-Land hat Spanien ein sehr leistungsfähiges Sozialversicherungssystem und eines der besten öffentlichen Gesundheitssysteme der Welt.

Prüfe Deine bestehende Versicherung

Bevor Du in Spanien eine Krankenversicherung abschließt, solltest Du klären, was Deine bisherige Versicherung abdeckt.

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Auf Reisen

Wenn Du nur nach Spanien reist (und vielleicht in andere Teile der EU), brauchst Du eine gültige Reisekrankenversicherung.

Innerhalb der EU muss eine Reiseversicherung mindestens 30.000 € abdecken; das wird meist beim Antrag auf Dein EU-Visum geprüft.

Diese Vorgaben gelten in allen EU-Ländern gleich.

Diese Summe ist bei den meisten privaten Krankenversicherungen im Notfall außerhalb des Wohnorts ohnehin abgedeckt.

Hast Du dagegen einen Tarif mit weltweitem Schutz, kann Spanien im Rahmen Deiner bestehenden Versicherung sogar vollständig abgedeckt sein.

Selbst wenn Du eine Versicherung in Deinem Heimatland hast, lohnt sich der Blick in die Police: Was gilt im Notfall, wenn Du Dein gewohntes Versicherungsgebiet verlässt?

Außerdem enthalten viele Banken heute eine Reiseversicherung in ihren Kreditkartenpaketen. Frag dort ebenfalls nach.

Darüber hinaus gibt es zwischen allen EU-Ländern ein zwischenstaatliches Abkommen, das jeden mit gesetzlicher Krankenversicherung in einem Land auch in jedem anderen EU-Land absichert.

Das gilt womöglich nicht für alle Leistungen, aber zumindest für Unfälle und Notfälle. Als EU-Bürger solltest Du bei Deiner gesetzlichen Krankenkasse zu Hause nachfragen, was Dir auf Reisen in der EU zusteht.

Um unterwegs behandelt zu werden, musst Du eventuell Deine Europäische Krankenversicherungskarte beantragen.

Beim Umzug

Wenn Du nach Spanien ziehen und Einwohner werden willst, brauchst Du in der Regel eine Krankenversicherung, entweder über die Sozialversicherung oder über eine private Krankenversicherung. Eine Reiseversicherung reicht dafür nicht.

Hast Du als Expat bereits eine Krankenversicherung, kannst Du sie behalten.

Sie befreit Dich allerdings nicht von der Sozialversicherung, solange Du in Spanien angestellt bist.

Weiter unten findest Du Informationen, die Dir bei der Entscheidung helfen, ob Du Deine bisherige Versicherung behältst oder einen neuen Tarif im spanischen System abschließt.

Kannst Du keinen Versicherungsnachweis vorlegen, wird Dein Antrag auf Daueraufenthalt höchstwahrscheinlich abgelehnt.

Krankenversicherung nach Visumtyp

Jeder legale Weg, in Spanien zu leben, setzt einen Krankenversicherungsschutz voraus. Was als gültiger Schutz zählt, hängt aber davon ab, wie Du die Aufenthaltsgenehmigung erhältst. Hier siehst Du, was die gängigen Routen jeweils verlangen. (Stand: Oktober 2026.)

RouteWas als Versicherungsschutz zähltGut zu wissen
Non-Lucrative-VisumÖffentliche oder private Krankenversicherung von einem in Spanien zugelassenen Versicherer. Ein registriertes Formular S1 zählt ebenfalls.Dieses Visum gibt Dir keinen Anspruch auf die spanische Sozialversicherung, und Du musst die Police während Deines gesamten Aufenthalts behalten.
Digital-Nomad-Visum und andere Aufenthaltstitel nach dem Gesetz 14/2013Öffentliche Versicherung oder private Krankenversicherung eines in Spanien zugelassenen VersicherersWenn Du in die spanische Sozialversicherung einzahlst, zählt dieser öffentliche Schutz.
EU-Bürger, die sich ohne Job anmeldenKrankenversicherung, die alle Risiken in Spanien abdecktEU-Arbeitnehmer und Selbstständige sind stattdessen über ihre Arbeit abgesichert.
Angestellte oder gemeldete AutónomosSpanische Sozialversicherung, finanziert über Deine BeiträgeEine private Versicherung ist zusätzlich freiwillig.
Kurzaufenthalt (Schengen-Visum)Reisekrankenversicherung mit mindestens 30.000 €Eine Reiseversicherung genügt für kein Aufenthaltsvisum.
Regeln zum Krankenversicherungsschutz nach Aufenthaltsroute in Spanien (Stand: Oktober 2026).

Worauf Konsulate bei einer privaten Police achten

Konsulate wollen eine vollständige Krankenversicherung, keine Reiseversicherung. Die Botschaft in Tegucigalpa verlangt zum Beispiel eine Police, die:

  • 100 % der medizinischen Kosten und Krankenhauskosten übernimmt
  • keine Selbstbeteiligung hat
  • keine Wartezeiten hat
  • keine Leistungsgrenzen hat
  • an dem Tag beginnt, an dem Du nach Spanien einreisen willst

Die Formulierungen unterscheiden sich von Konsulat zu Konsulat. Lies also das Merkblatt desjenigen Konsulats, das Deinen Antrag bearbeitet. Expats in Foren raten dazu, Dir vom Versicherer eine unterschriebene Bescheinigung ausstellen zu lassen, dass der Tarif weder Zuzahlungen noch Wartezeiten kennt. Konsulate lehnen Policen häufiger wegen des Kleingedruckten ab als wegen des Preises.

Du bist Dir nicht sicher, ob Dein Versicherer zugelassen ist? Such seinen Namen im offiziellen Register der Generaldirektion für Versicherungen (DGSFP). Wenn Du Wege für Remote-Arbeit vergleichst, zeigt unsere Übersicht aller europäischen Digital-Nomad-Visa, wo Spanien steht.

So kommst Du an eine Krankenversicherung

Wirst Du in Spanien ansässig und verdienst Dein Geld mit einem normalen Job (angestellt oder freiberuflich) oder studierst dort, bist Du höchstwahrscheinlich über die spanische Sozialversicherung abgesichert und musst Dir keine weiteren Gedanken machen.

Du musst nur noch wissen, zu welchem Arzt Du gehen kannst und welches Krankenhaus im Notfall am nächsten liegt.

Die meisten Ausländer und Spanier nutzen das allgemeine staatliche Gesundheitssystem SNS (Sistema Nacional de Salud, auf Englisch auch NHS), doch Du kannst trotzdem eine private Krankenversicherung abschließen, wenn Du Arzt- und Klinikbesuche angenehmer gestalten möchtest.

Insgesamt ist es im staatlichen System nicht immer leicht, einen englischsprachigen Arzt zu finden, in einer Privatklinik aber deutlich einfacher.

Außerdem übernimmt der SNS nicht alle Kosten (etwa für Zahnarzt, Medikamente oder Krankenwagen), während ein privater Tarif meist mehr Leistungen und kürzere Wartezeiten bietet.

Private Auslandskrankenversicherung

Planst Du nicht, dauerhaft in Spanien zu leben, und hast keinen Zugang zum nationalen SNS, kannst Du eine private Krankenversicherung bei einem der zahlreichen internationalen Krankenversicherer abschließen.

Eine private Krankenversicherung bietet echten Gesundheitsschutz und ist definitiv besser als eine langfristige Reiseversicherung.

Der Hauptgrund: Reiseversicherer kündigen Policen gern, wenn viele Schadensmeldungen eingehen. Dann wird es kompliziert oder fast unmöglich, eine neue Versicherung zu finden.

Ein empfehlenswerter Anbieter mit gutem Ruf und einem konkurrenzfähigen Expat-Tarif mit Schutz in Europa und Notfallschutz darüber hinaus ist Cigna Global.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, welche internationale private Krankenversicherung die richtige ist, kannst Du Dich bei International Citizens Insurance beraten lassen.

Ob internationale Privatversicherung (IPMI) oder Sozialversicherung: Beide decken mindestens Krankenhausaufenthalte, ambulante Behandlung (mit begrenztem Schutz für Medikamente und Therapien), einfache Zahnbehandlung sowie Notfallhilfe und Evakuierung ab.

Alles darüber hinaus kannst Du separat dazukaufen.

Lokale Versicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung in Spanien deckt fast alles medizinisch Notwendige ab, wenn Du Teil des Systems bist. Dazu musst Du angestellt sein oder freiwillig beitreten.

Als Freiberufler in Spanien musst Du Dich ebenfalls im System anmelden. Einerseits bist Du damit abgesichert, falls etwas Unvorhergesehenes passiert; andererseits entstehen zusätzliche Kosten, wenn Dein Geschäft gerade erst angelaufen ist.

Bei der Behandlung steht jedes öffentliche Krankenhaus einem privaten in nichts nach. In unserem Ratgeber zu Krankenhäusern in Spanien erfährst Du, wie die beiden sich vergleichen lassen.

Wie in vielen europäischen Ländern liegt der Hauptunterschied bei den Wartezeiten. In öffentlichen Krankenhäusern und Kliniken musst Du für nicht dringende Behandlungen eventuell etwas warten.

Passiert etwas Ernstes, wirst Du sogar häufig in ein öffentliches Krankenhaus verlegt, da die meisten Privatkliniken nicht für Notfälle ausgestattet sind.

Weitere Informationen zur Sozialversicherung findest Du hier.

Wie erwähnt kannst Du freiwillig in das spanische System eintreten. Das nennt sich „Convenio Especial“ im Rahmen des SNS und eröffnet allen, die sonst keinen Anspruch haben, den Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung.

Dieser Tarif ist mit nur 60 € für unter 65-Jährige und 157 € für Menschen ab 65 ausgesprochen günstig, deckt aber vor allem die Standardbehandlung ab, ohne verschreibungspflichtige Medikamente oder andere teure Therapien. Zwei Dinge betonen Expats immer wieder: Das Convenio Especial steht erst nach einem vollen Jahr legalen Aufenthalts offen, und wenn Du ein Non-Lucrative- oder Digital-Nomad-Visum beantragst, muss Deine private Police ein Vollschutz-Tarif ohne Zuzahlung, Selbstbeteiligung oder Leistungsgrenzen von einem in Spanien zugelassenen Versicherer sein (Adeslas, Sanitas, DKV und ASSSA sind die Namen, die bei Konsulaten immer wieder durchgehen). Selbst Expats mit Anspruch auf öffentliche Versorgung behalten oft einen privaten Tarif für schnelleren Facharztzugang und englischsprachige Ärzte.

Angestellt in Spanien

Angestellte in Spanien werden über ihren Arbeitgeber automatisch in die Sozialversicherung aufgenommen. Die Beiträge teilen sich ungefähr im Verhältnis 15 % (Arbeitnehmer) zu 85 % (Arbeitgeber), je nach Vertrag und Tätigkeit sind leichte Abweichungen möglich.

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Die üblichen Sätze liegen bei 6,50 % für Arbeitnehmer und 30,65 % für Arbeitgeber (je nach Berufsrisiko und Unfallversicherung können weitere Beiträge anfallen).

Die Sozialversicherungsbeiträge für Gesundheit und Mutterschaft, Rente, Arbeitslosigkeit, Invalidität und anderes werden von Deinem Monatsgehalt abgezogen und über den Arbeitgeber direkt an die „Seguridad Social“ abgeführt.

2026 liegt die monatliche Mindestbemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge bei 1.424,00 €, die Höchstgrenze bei 5.101,20 €.

Selbstständig in Spanien

Freiberufler (Autónomos) über einer Mindestverdienstgrenze müssen ebenfalls in Spaniens Sozialversicherung einzahlen, die Krankenversicherung und Rente umfasst. Die Beiträge richten sich inzwischen nach einer gleitenden Skala, die an das Nettoeinkommen gekoppelt ist, und liegen meist zwischen etwa 230 und über 500 € im Monat. Die Beitragsgrundlage hängt nicht mehr vom Alter ab, sondern wird je nach Einkommen angepasst.

Darüber hinaus decken die Beiträge bereits Leistungen wie Unfall, Krankheit und weitere Risiken im Rahmen der Sozialversicherung ab.

Die Sozialversicherung ist für Freiberufler in Spanien Pflicht, und das öffentliche Gesundheitssystem gilt allgemein als hochwertig. Viele verlassen sich daher auf es, ohne zusätzlichen privaten Schutz.

Die Vorteile eines privaten Tarifs sind gering, und am Ende zahlst Du doppelt.

Es gibt allerdings private Zusatzversicherungen, die manche Schwächen des SNS ausgleichen, etwa lange Wartezeiten oder fehlende Leistungen.

Ruhestand in Spanien

Spanien ist für Rentner aus vielen europäischen Ländern ein Hauptziel, besonders aus Großbritannien, Italien, Deutschland und Rumänien.

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Wenn Du Deinen Ruhestand in Spanien planst, solltest Du Dir überlegen, wie und wo Du medizinisch versorgt wirst.

Der Ruhestand in Spanien kann leichter sein als in anderen europäischen Ländern: Die Lebenshaltungskosten sind eventuell niedriger, der Alltag ist weniger hektisch, und das Klima ist das ganze Jahr über beständig.

EU-Bürger

Als EU-Bürger darfst Du in jedes andere EU-Land ziehen und dort leben.

Am einfachsten sicherst Du Dich ab, indem Du Dich an die staatliche Krankenversicherung Deines Landes wendest und klärst, wie Du während Deines Lebens in Spanien abgesichert bist.

Meist bist Du über die Versicherung Deines Heimatlandes für Notfälle abgedeckt, wenn Du Deine Europäische Krankenversicherungskarte dabeihast.

Die gesetzliche Krankenversicherung Deines Heimatlandes deckt Dich in Spanien eventuell auch über Notfälle hinaus ab. Kläre das aber vor dem Umzug.

Bist Du über die Versicherung Deines Heimatlandes abgesichert, darfst Du in der Regel nur öffentliche Krankenhäuser in Spanien nutzen, keine Privatkliniken.

Hast Du früher in Spanien gearbeitet und hast Anspruch auf eine Rente aus dem spanischen System, bist Du auch medizinisch versichert und darfst das öffentliche Gesundheitssystem ohne weitere Versicherung nutzen.

Bist Du in Spanien über die gesetzliche Krankenversicherung Deines Heimatlandes nur für Notfälle abgesichert, solltest Du abwägen, ob sich eine private Krankenversicherung lohnt.

Oder Du trittst freiwillig in den SNS für Rentner ein und fährst für Routinearztbesuche, Medikamente und Kontrolluntersuchungen in Dein Heimatland zurück. Sei aber vorsichtig: Dann bekommst Du womöglich keine Aufenthaltserlaubnis für Spanien.

Nicht-EU-Bürger

Auch hier gilt: Jeder, der in Spanien lebt, muss versichert sein.

Hast Du nicht in Spanien gearbeitet und beziehst keine Rente aus dem spanischen Sozialversicherungssystem, bleibt Dir für einen vollen Schutz nur ein internationaler Tarif oder ein lokaler IPMI-Tarif.

Beziehst Du eine spanische Rente, hast Du höchstwahrscheinlich auch Zugang zur vollen öffentlichen Krankenversicherung für Staatsrentner.

Natürlich kannst Du auch freiwillig dem nationalen Krankenversicherungssystem „Convenio Especial“ beitreten und bekommst so zumindest einen eingeschränkten Schutz im öffentlichen Gesundheitswesen.

Studium in Spanien

Alle Studierenden in Spanien, ob aus dem Ausland oder von dort, brauchen eine Krankenversicherung. Für internationale Studierende gibt es im Grunde drei Möglichkeiten, medizinisch abgesichert zu sein.

Erstens: Jeder EU-Bürger, der im Heimatland versichert ist, ist auch in Spanien abgesichert, sofern er vor der Abreise die Europäische Krankenversicherungskarte besorgt hat.

Das kann auch für andere Nationalitäten gelten.

Spanien hat mit mehreren Ländern Abkommen für internationale Studierende, darunter Peru, Paraguay, Chile, Andorra, Brasilien und Ecuador.

Frag bei der nationalen Krankenversicherung Deines Heimatlandes nach, ob und für welchen Zeitraum Du während des Studiums in Spanien abgesichert bist.

Bist Du über die gesetzliche Krankenversicherung Deines Heimatlandes nicht abgesichert, kannst Du jederzeit beantragen, im spanischen SNS versichert zu werden.

Wer unter 28 Jahre alt ist und in Spanien studiert, hat Zugang zum System und kann über die staatliche Krankenversicherung abgesichert werden.

Deckt die Versicherung Deines Heimatlandes nur Notfälle ab, kann es durchaus sinnvoll sein, Dich trotzdem im SNS für Studierende zu versichern.

Erkundige Dich bei Deinem Versicherer im Heimatland, was genau Du während des Studiums in Spanien abgedeckt hast, bevor Du Dich entscheidest.

Die spanische Sozialversicherung hat ein Schulversicherungsprogramm, das sehr günstig ist. Beachte aber: Mit einer staatlichen Krankenversicherung wie dem spanischen SNS hast Du nur Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung, nicht zur privaten.

Du kannst Dich über die Schule oder Universität, an der Du studierst, im System anmelden, meist zusammen mit Deiner Bewerbung.

Trifft keine der genannten Möglichkeiten auf Dich zu und findest Du über Dein Heimatland keine bezahlbare Krankenversicherung, gibt es in Spanien reichlich private Krankenversicherungen für Studierende.

Weitere allgemeine Informationen für Studierende in Spanien findest Du auf Studying in Spain.

Praktikum in Spanien

Wer ein Praktikum im Rahmen einer Ausbildung bei einem privaten Unternehmen, einer Organisation oder Institution macht, egal ob bezahlt oder unbezahlt, muss ebenfalls in der Sozialversicherung angemeldet sein. Die Kosten trägt der Arbeitgeber.

Lokale Versicherung: Private Einzel-Krankenversicherung (IPMI)

Nur wenige Menschen in Spanien (Staatsbürger oder Langzeitansässige) sichern ihre Behandlungskosten über eine private Krankenversicherung ab.

Der Hauptgrund ist offensichtlich das allgemeine Gesundheitssystem, das jedem den Zugang zum öffentlichen System gegen einen fairen Monatsbeitrag ermöglicht.

Ein weiterer Grund: Die Qualitätsunterschiede zwischen privater Versorgung und öffentlichen Krankenhäusern sind gering.

Für die meisten stehen die Mehrkosten daher in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen.

Andererseits kann eine private Krankenversicherung sinnvoll sein für alle, die keinen Zugang zum SNS haben, oder für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, etwa zusätzlichen Schutz für Medikamente oder Zahnbehandlung, oder einfach, um Wartezeiten zu vermeiden.

Zudem kannst Du Deinen öffentlichen SNS-Schutz ergänzen, wenn Du für bestimmte Leistungen zusätzlichen privaten Schutz möchtest.

Es gibt jedenfalls viele private Tarife, und zu den bekannteren Anbietern zählen Sanitas, Asisa, AXA Spain und Allianz Spain.

Viele lokale private Tarife erlauben aber nur den Besuch bestimmter Ärzte und Kliniken im Netz des Versicherers.

Deshalb solltest Du Dich vorher bei Deinem Anbieter erkundigen, bevor Du in die nächste Privatklinik eilst. Notfälle in öffentlichen Krankenhäusern sind aber immer abgedeckt.

Private Versicherung über den Arbeitgeber

Auch wenn Du im SNS versichert bist, bietet Dein Unternehmen vielleicht eine private Krankenversicherung als zusätzliche Leistung an. Verlass Dich aber nicht darauf.

Eine private Krankenversicherung wäre für Dein Unternehmen ein unnötiger Kostenfaktor, da das allgemeine Gesundheitssystem Dir im Grunde alles Nötige bietet.

Möglich ist allerdings, dass Dein Unternehmen eine ergänzende Zusatzversicherung anbietet, um Lücken im SNS auszugleichen, etwa bei Zahnbehandlung oder Medikamenten.

Frag Deinen Arbeitgeber, ob es solche Tarife gibt. Vielleicht hat Dein Unternehmen auch einen Gruppentarif für die Belegschaft.

Natürlich kannst Du jederzeit auch selbst eine private Krankenversicherung Deiner Wahl abschließen.

Private Versicherung für Studierende

Wie oben erwähnt gibt es viele private Krankenversicherungen für Studierende, falls Du keinen Zugang zur Sozialversicherung hast oder lieber einen privaten Tarif möchtest.

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Private Krankenversicherungen für Studierende umfassen meist Krankenhausaufenthalte, ambulante Behandlung samt Medikamenten, etwas Zahnbehandlung und die Rückführung in Dein Heimatland.

Für Dein Studienvisum in Spanien ist für internationale Studierende ein Mindestschutz von 30.000 € erforderlich.

Die Krankenversicherung kostet meist zwischen 40 und 50 € im Monat und kann bis zum Alter von 35 Jahren abgeschlossen werden.

Mögliche private Krankenversicherungen für Studierende findest Du auf diesen Websites:

Private Versicherung für Rentner

Lokale IPMI-Tarife gibt es für Erstantragsteller in der Regel bis zum Alter von 75 Jahren.

Dass Du einen lokalen IPMI-Tarif abschließen musst, kann sich aus Deinem Aufenthaltsantrag ergeben.

Lokale Behörden können verlangen, dass Du eine spanische Krankenversicherung hast, die der Sozialversicherung möglichst nahekommt.

Du kannst also nicht einfach irgendeine private Krankenversicherung kaufen, denn das kann zur Ablehnung Deines Aufenthaltsantrags führen. Mögliche Ablehnungsgründe sind:

  • kein Zahlungsnachweis
  • zu viele Einschränkungen bei Vorerkrankungen
  • die Police hat zu viele Zuzahlungen, die nicht mit dem Sozialversicherungssystem übereinstimmen
  • das Ablaufdatum der Police liegt zu nah, und es ist keine Police mit jährlicher Verlängerungsmöglichkeit
  • die Police gilt nur in Deiner Provinz und deckt Dich nicht landesweit ab

Informiere Dich daher über die Anforderungen, bevor Du eine Krankenversicherung für den Aufenthaltsantrag abschließt.

Achte darauf, dass Krankenhaus und ambulante Behandlung ohne oder mit geringen Zuzahlungen abgedeckt sind und die Police in ganz Spanien gilt.

Private Zusatzversicherung

Private Krankenversicherer bieten eine breite Auswahl an Vollversicherungen, aber auch begrenzte Zusatzversicherungen, die nur bestimmte Leistungen abdecken.

Die Preise solcher Tarife richten sich nach Leistungen und Alter. Unter anderem gibt es diese Tarife:

Ambulante Zusatzversicherung: Dieser Tarif deckt zusätzliche ambulante Eigenkosten ab, die trotz Sozialversicherung bei Dir bleiben. Sieh Dir Sanitas Expat an.

Zahn: Im Grunde bieten alle lokalen Versicherer mehrere Zahnzusatztarife an. Schau Dir an:

  • Segur Caixa Adeslas (Option 1)
  • Sanitas Expat
  • Segur Caixa Adeslas (Option 2)
  • Asisa

Zusätzliche Notfall- und Krankenhausversicherung: bietet besseren Schutz in Notfällen in Spanien und weltweit. Schau Dir an:

  • Asisa
  • Sanitas Expat

Unfallversicherung: zahlt eine Pauschale für Schäden, die durch ein unvorhergesehenes Ereignis entstanden sind

Sterbevorsorge / Absicherung für den Todesfall: deckt unter anderem Bestattungsleistungen ab, hilft bei Behördengängen für Beerdigung und Sterbeurkunde und übernimmt die Überführung Verstorbener im In- und Ausland, Bestattungsleistungen und rechtliche Beratung.

Auslandsreiseversicherung: Wenn Du in Spanien lebst und über den SNS oder einen lokalen IPMI-Tarif versichert bist, brauchst Du für Reisen außerhalb Spaniens trotzdem eine Reiseversicherung. Diese kurzfristige Versicherung schützt Dich vor Risiken durch Unfälle, Krankheiten und medizinische Behandlungen außerhalb Deines Wohnlandes. Sie heißt Seguro Salud de Viaje, also Reiseversicherung für Einwohner Spaniens, die über ihre Krankenversicherung nicht weltweit abgesichert sind.

  • Allianz Assistance
  • AXA Assistance

Reist Du aber nur durch die EU, genügt oft die Europäische Krankenversicherungskarte, und mehr brauchst Du im Grunde nicht.

Private Gruppenkrankenversicherung

Gruppenkrankenversicherungen gibt es bei allen großen privaten Krankenversicherern. Sie bieten Tarife für kleine, mittlere und große Unternehmen.

Ähnlich wie IPMI-Tarife für Einzelpersonen bieten Gruppentarife Unternehmen und Organisationen viele Möglichkeiten, ihre Beschäftigten abzusichern.

Sie bieten mehr Leistungen als die Sozialversicherung oder eine private Vollversicherung und decken Krankenhaus, ambulante Behandlung samt Medikamenten, Zahnbehandlung und Notfallhilfe ab.

Die Preise sind natürlich niedriger als bei Einzelabschlüssen. Meist braucht man mindestens fünf Personen in der Gruppe (drei Beschäftigte plus Familienmitglieder).

Reiseversicherung

Wie eingangs erklärt, kannst Du Dich in Spanien auch einfach mit einer Reiseversicherung absichern.

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Für viele Spanien-Reisende ist die Reiseversicherung die günstigste Lösung.

Außerdem brauchst Du als Nicht-EU-Bürger bei der Einreise in die EU mindestens 30.000 € Krankenversicherungsschutz.

Solche Policen gibt es online, und viele haben diesen Schutz heute schon über ihre Kreditkarte.

Wenn Du eine Reiseversicherung abschließen musst, solltest Du einen Tarif mit mehr als 30.000 € Deckung in Betracht ziehen. Die Preisunterschiede sind nicht groß, und bei einem schweren Unfall ist diese Summe im Grunde nichts.

Staatliche Sozialversicherung SNS

Der SNS (das nationale Gesundheitssystem in Spanien) deckt Krankenhausaufenthalte, allgemeine Gesundheitsversorgung, Medikamente und medizinisch notwendige Therapien wie Physiotherapie und andere alternative Behandlungen ab, sofern ein Arzt sie verordnet.

Der SNS übernimmt jedoch nicht alles vollständig.

Einige Kosten musst Du selbst tragen, etwa Zuzahlungen für Medikamente, Krankenwagen und bestimmte Therapien, außerdem ist der Schutz beim Zahnarzt begrenzt, und Impfungen sind vor allem für Erwachsene nicht abgedeckt.

Wie in vielen anderen Ländern sind auch die Wartezeiten ein Nachteil des öffentlichen Gesundheitssystems.

Brauchst Du einen Facharzt, musst Du je nach Wohnort ein bis zwei Monate warten.

Die Zuzahlungen für Medikamente hängen vom Einkommen ab und reichen von null bis 60 % bei Jahreseinkommen über 100.000 €.

Außerdem gibt es Selbstbeteiligungen für Physiotherapie und andere alternative Behandlungen.

Zudem gilt der SNS nur in Spanien und für Notfälle in den EU-Ländern, sofern Du Deine europäische Gesundheitskarte dabeihast.

Weitere Informationen zum SNS findest Du auf Europa.

Allgemeine Ausschlüsse und Vorerkrankungen

Im SNS gibt es keine Ausschlüsse oder Leistungsbegrenzungen für Vorerkrankungen, soweit es um notwendige medizinische Behandlungen geht.

Tatsächlich ist der Gesundheitsschutz in Spanien ein Verfassungsrecht für alle Staatsbürger und Langzeitansässigen.

Dieses Gesetz garantiert die medizinische Behandlung auch bei Vorerkrankungen.

Es deckt allerdings vor allem Krankenhausaufenthalte in Notfällen ab, falls Du nicht versichert bist.

Bist Du über den SNS versichert, gilt der Schutz für Vorerkrankungen auch bei ambulanter Behandlung und Medikamenten.

Bei chronischen Erkrankungen sind die Zuzahlungen für Medikamente außerdem reduziert.

So funktioniert das Convenio Especial

Das Convenio Especial ist eine Einzahlungsvereinbarung, die Einwohnern ohne anderen Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung Spaniens Basisleistungen eröffnet. Es kostet 60 € im Monat, wenn Du unter 65 bist, und 157 € im Monat ab 65. (Stand: Oktober 2026.)

Wer sich anmelden kann

Du hast Anspruch, wenn Du alle drei Bedingungen erfüllst:

  • Du lebst direkt vor Deinem Antrag seit mindestens einem Jahr ununterbrochen in Spanien.
  • Du bist im Padrón (dem Melderegister der Gemeinde) der Region eingetragen, in der Du den Antrag stellst.
  • Du hast keinen anderen Weg in die öffentliche Gesundheitsversorgung, weder nach spanischem Recht noch nach EU-Sozialversicherungsregeln oder einem bilateralen Abkommen mit Deinem Heimatland.

Wegen dieser Einjahresregel brauchen die meisten Inhaber eines Non-Lucrative-Visums zumindest im ersten Jahr weiterhin eine private Versicherung.

Was abgedeckt ist und was nicht

Die Vereinbarung deckt das öffentliche Basispaket ab. Dazu gehören Hausarztbesuche, Fachärzte, Krankenhausversorgung und Notfälle im öffentlichen System.

Verschreibungspflichtige Medikamente gehören nicht zu diesem Basispaket. Regionen können zusätzliche Leistungen anbieten, und wenn sie das tun, dürfen sie mehr als die Standardgebühr verlangen.

Eine reguläre Gesundheitskarte (tarjeta sanitaria) bekommst Du mit dem Convenio ebenfalls nicht. Stattdessen stellt Dir der regionale Gesundheitsdienst einen eigenen Versicherungsnachweis aus.

So beantragst Du es und behältst es

Du schließt die Vereinbarung mit dem Gesundheitsdienst der Region ab, in der Du gemeldet bist, nicht mit dem nationalen Sozialversicherungsamt. In Ceuta und Melilla ist es die nationale Gesundheitsbehörde (INGESA).

Expats berichten, dass Papierkram, Wartezeiten und sogar die Regeln für Rezepte von Region zu Region stark abweichen. Frag beim regionalen Gesundheitsdienst nach, was er braucht, bevor Du eine private Police kündigst.

Zahl pünktlich. Wer die erste Zahlung versäumt, zwei Monate in Folge nicht zahlt oder insgesamt drei Monate im Rückstand ist, verliert die Vereinbarung. Endet sie, weil Du kündigst oder nicht mehr zahlst, musst Du ein Jahr warten, bevor Du eine neue abschließen kannst.

Private Krankenversicherung

IPMI-Tarife bieten bei den Zuzahlungen meist besseren Schutz, das hängt aber natürlich vom gewählten Tarif ab.

Die meisten IPMI-Anbieter haben jedoch bevorzugte Partner, bei denen Du vollen Schutz bekommst.

Sonst zahlst Du womöglich mehr Zuzahlungen oder bist gar nicht abgedeckt.

Frag deshalb vor einer Behandlung oder dem Gang zur Apotheke zuerst Deinen Versicherer, zu welchem Krankenhaus, Arzt oder Facharzt Du gehen kannst und ob es Vorgaben zu bevorzugten Apotheken gibt.

IPMI-Tarife können so schlicht sein wie der SNS, mit Schutz für Krankenhaus und ambulante Behandlung, Zuzahlungen für Medikamente und Therapien und begrenzter Zahnbehandlung. Sie können aber auch so umfassend sein wie eine weltweite Krankenversicherung ohne Zuzahlungen.

Dennoch hat kein Tarif eine jährliche Gesamtgrenze: Selbst wenn Du ein Jahr im Krankenhaus liegen musst, gibt es keine Obergrenze.

Für Selbstständige bieten die meisten Versicherer eigens entwickelte Tarife an, die sich leicht von normalen IPMI-Tarifen unterscheiden, um dieser Gruppe den besten Schutz zu bieten.

Achte auch auf Wartezeiten.

Die meisten IPMI-Tarife in Spanien haben Wartezeiten für nicht dringende ambulante Behandlungen, Mutterschaft, aufwendige Bildgebung (MRT, CT und so weiter), geplante stationäre Operationen, psychiatrische Behandlungen und sogar Krebsbehandlung.

Diese Wartezeiten können Monate betragen, vor allem bei Mutterschaft. Selbst bei ambulanter Behandlung sind es bis zu drei Monate.

Manche IPMI-Tarife decken zudem weder Impfungen noch alternative Behandlungen ab.

Lies daher die Policendetails, bevor Du den Antrag stellst.

Allgemeine Ausschlüsse und Vorerkrankungen

Die allgemeinen Ausschlüsse hängen vom jeweiligen Anbieter ab.

Die meisten decken zum Beispiel keinen chronischen Alkoholismus, keine Drogenabhängigkeit oder Vergiftung durch Missbrauch und keine Selbstverletzungen ab, was bei jeder Krankenversicherung weltweit im Grunde gleich ist.

Private Krankenversicherungen müssen aber ebenfalls das verfassungsmäßige Recht der Bürger achten.

Das heißt, niemand darf von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen werden, auch nicht wegen Vorerkrankungen. Das bedeutet aber nicht, dass der Versicherer bei Vorerkrankungen keinen Zuschlag verlangen oder einen Antragsteller mit Vorerkrankung nicht ganz ablehnen darf.

Wie jedes andere private Unternehmen müssen Versicherer Gewinn machen.

Außerdem müssen Menschen mit Vorerkrankungen bei großen Operationen länger warten als sonst. Selbst im Notfall kann die übliche Wartezeit bei komplexen Eingriffen Monate betragen.

Kündigung oder Nichtverlängerung

Jede private Krankenversicherung (Zusatzversicherung oder vollständiger IPMI-Tarif) beruht auf einem Einjahresvertrag, den Du mit einer Frist von einem Monat vor Ende des Versicherungsjahres kündigen kannst.

Der Versicherer kann die Verlängerung Deiner Police am Ende eines Versicherungsjahres ebenfalls verweigern, muss Dir nach spanischem Versicherungsrecht aber mindestens zwei Monate vor Jahresende schriftlich Bescheid geben.

Manche Versicherer verzichten in der Police auf dieses Recht, etwa indem sie versprechen, nicht wegen Deiner Leistungsfälle oder Deines Alters zu kündigen. Das Gesetz verlangt, dass diese Verlängerungsbedingungen in der Police hervorgehoben sind. Lies diese Klausel also, bevor Du unterschreibst.

Im SNS bist Du abgesichert, solange Du angestellt bist, studierst, selbstständig bist oder staatlicher Rentner.

Kündigen kannst Du nur bei einem freiwilligen Tarif, und dann musst Du nachweisen, dass Du eine andere Versicherung hast, solange Du in Spanien lebst.

Geltungsbereich

Der SNS gilt in der Regel in Spanien und mit Deiner europäischen Gesundheitskarte in EU-Ländern.

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Mit Deiner europäischen Gesundheitskarte bist Du in Spanien und anderen EU-Ländern abgesichert.

IPMI-Tarife können Dich dagegen weltweit absichern, doch die meisten verfügbaren Tarife gelten nur innerhalb Spaniens. Die Wahl liegt bei Dir.

Altersgrenzen und Einschränkungen

Bist Du einmal privat krankenversichert, gibt es keine Altersgrenze für den Schutz.

Das heißt aber nicht, dass die Beiträge für immer bezahlbar bleiben.

Das späteste Eintrittsalter für IPMI-Tarife unterscheidet sich je nach Versicherer, liegt aber meist bei 75 Jahren.

Wenn Du vorher abgeschlossen hast, kannst Du bis 100 und darüber hinaus abgesichert bleiben.

Zahlungsbedingungen

IPMI-Tarife werden in Spanien meist monatlich per Lastschrift von einem spanischen Bankkonto bezahlt.

Wenn Du lokal abschließen und monatlich zahlen willst, brauchst Du daher ein Bankkonto in Spanien.

Die meisten Versicherer bieten auch Jahreszahlung per Überweisung von jedem Bankkonto der Welt an.

Im SNS musst Du Deinen Beitrag monatlich zahlen.

Als Angestellter werden die Beiträge automatisch von Deinem Gehalt abgezogen. Bei freiwilligen Tarifen musst Du die Beiträge überweisen oder sie werden von Deinem lokalen Bankkonto abgebucht.

Optionale Zusatzleistungen

Abgesehen von privaten Zusatzversicherungen gibt es keine anderen Möglichkeiten, Dein Erlebnis mit der Sozialversicherung zu verbessern.

Beim IPMI kannst Du den Tarif nach den Leistungen wählen, die Dir wichtig sind, und weitere Tarife wie eine Reiseversicherung dazubuchen.

Antrag stellen

Um in Spanien eine Krankenversicherung zu beantragen, gehst Du so vor.

Versicherungsanträge

Zuerst musst Du Dich bei einem der Büros der Sozialversicherung (Tesorería General de la Seguridad Social, TGSS) anmelden, die es in ganz Spanien gibt.

Falls Dein Arbeitgeber das nicht für Dich erledigt oder nicht helfen kann (was höchst unwahrscheinlich ist) oder Du freiwillig beitreten willst, nimmst Du am besten jemanden mit, der Spanisch spricht.

Das geht auch online über Seg-Social.

Wenn Du vor Ort hingehst, musst Du diesen Antrag ausfüllen und bei einem Sozialversicherungsbüro in Deiner Nähe abgeben.

Unterlagen

  • Kopie des Reisepasses
  • Wohnsitzbescheinigung mit Adressnachweis und Deiner spanischen NIE (Steuernummer)
  • ausgefüllter Antrag, der bei der TGSS eingereicht werden muss, um eine nationale Sozialversicherungsnummer zu erhalten

Nimm dann Deine Meldebescheinigung, eine Kopie Deines Reisepasses und Deine Versicherungsnummer mit zu einem Gesundheitszentrum in Deiner Nähe und lass Dich bei einem Hausarzt registrieren.

Danach solltest Du Deine spanische Gesundheitskarte (tarjeta sanitaria individual, TSI) beantragen.

Die Karte kommt wenige Werktage nach dem Antrag beim TSI per Post bei Dir an. Du musst sie bei jedem Arztbesuch, beim Abholen von Medikamenten in der Apotheke und beim Besuch eines öffentlichen Gesundheitszentrums oder Krankenhauses vorzeigen.

Ein Hausarzt wird Dir nach Deinem Wohnort zugewiesen, und meist hast Du keine Wahl beim Familien- oder Hausarzt.

Brauchst Du einen Facharzt, überweist Dich Dein Hausarzt an jemanden.

Nur in der privaten Versorgung hast Du eine Wahl. Der Papierkram läuft auf Spanisch, und Du musst mindestens drei Monate in Spanien gemeldet sein, bevor Dir ein Hausarzt zugewiesen werden kann.

Ablauf

Die meisten IPMI-Tarife gibt es online, und der Papierkram ist unkompliziert.

Du beantragst einfach online, druckst den Antrag aus, unterschreibst und schickst ihn mit einer Kopie Deines Reisepasses zurück.

Du kannst Dir aber auch von einem professionellen Versicherungsmakler helfen lassen, der Dich durch den Ablauf begleitet und Tipps zum Antragsformular gibt, damit alles reibungslos klappt.

Direktabrechnung und Vorabgenehmigungen

Der SNS rechnet bequem direkt über Deine Gesundheitskarte ab, die Du bei jeder Behandlung und beim Abholen von Medikamenten vorzeigen musst.

IPMI-Tarife bieten Direktabrechnung in den eigenen Kliniken und bei Ärzten im eigenen Netz.

Außerdem begleichen private Versicherer jede Notfallrechnung direkt in jedem Krankenhaus, auch außerhalb ihres Netzes, wenn Du sie innerhalb von 48 bis 72 Stunden informierst.

Handelt es sich nicht um einen Notfall, kannst Du vor einer Behandlung in einem Krankenhaus außerhalb Deines Netzes versuchen, eine Kostenzusage zu bekommen.

Melde Dich unbedingt bei Deinem Versicherer, bevor Du eine Operation in einem Krankenhaus Deiner Wahl vereinbarst.

Manche IPMI-Tarife verlangen für Behandlungen außerhalb des Netzes zusätzliche Zuzahlungen oder decken das jeweilige Krankenhaus gar nicht ab.

Ablehnung von Leistungen

Wie in vielen anderen Ländern gibt es auch in Spanien abgelehnte Leistungsanträge. Versicherer mit verzwickten Vertragsformulierungen und hohen Hürden bei der Schadensabwicklung gibt es überall auf der Welt. Häufige Probleme bei Leistungsanträgen sind:

  • Das Kleingedruckte ist unklar oder erklärt nicht richtig,
    welche Leistungen bis zu welchem Betrag abgedeckt sind, und verbirgt womöglich unklare Bedingungen.
    Solche Formulierungen sollen dem Versicherer Kosten ersparen.
  • Nicht angegebene Vorerkrankungen oder der Versicherer
    geht davon aus, dass sich die Erkrankung vor Versicherungsbeginn entwickelt hat.
  • Versicherer versuchen mitunter, Behandlungskosten nicht zu zahlen,
    mit der Begründung, sie seien nicht versichert, obwohl sie es sind. Wurde etwa eine Operation
    in einem Krankenhaus außerhalb des Netzes durchgeführt, bei dem eine Zuzahlung gilt,
    behauptet der Versicherer womöglich, Du müsstest alles selbst zahlen.

Prüfe Deine Policenbedingungen und Deinen Versicherungsschein unbedingt vorab genau.

Natürlich ist nicht jeder ein Versicherungsexperte, und selbst für Fachleute ist die richtige Antwort im Kleingedruckten manchmal schwer zu finden.

Am besten fragst Du deshalb vorab direkt bei Deinem Makler oder Versicherer nach und lässt Dir die Antwort schriftlich geben.

Vor allem bei teureren Behandlungen ist es immer besser, eine Genehmigung Deines Versicherers einzuholen.

Gegen jede Ablehnung kannst Du offiziell Widerspruch beim Versicherer einlegen oder sogar vor Gericht ziehen. Stell aber sicher, dass Dein Anspruch berechtigt ist.

Spanischer Versicherer oder internationaler Tarif?

Für die meisten, die dauerhaft in Spanien leben, ist eine lokale spanische Police die günstigere Wahl, während ein internationaler Tarif zu Menschen passt, die viel reisen oder wieder umziehen könnten. So unterscheiden sich die beiden:

  • Spanischer Versicherer (Sanitas, Adeslas, DKV, Asisa und andere): niedrigere Beiträge, ein Netz aus Kliniken und Krankenhäusern in Spanien und Policen, die auf Visa-Prüfungen zugeschnitten sind. Der Schutz außerhalb Spaniens beschränkt sich meist auf Notfälle.
  • Internationaler Tarif: Schutz in mehreren Ländern, oft mit englischsprachigem Leistungsservice und größerer Krankenhausauswahl. Er kostet mehr, und für einen Visumantrag musst Du bestätigen, dass die Police von einem in Spanien zugelassenen Versicherer stammt.

Expats warnen oft vor kräftigen Beitragserhöhungen bei der Verlängerung. Frag daher, wie sich die Preise für Deine Altersgruppe entwickelt haben, bevor Du abschließt. Foren raten, den Versicherer zu wählen, den die Kliniken und Krankenhäuser in Deiner Nähe tatsächlich akzeptieren, statt die bekannteste Marke. Wenn Du Cigna in Betracht ziehst, findest Du die Tarife ausführlich in unserem Testbericht zu Cigna Healthcare Spain.

Was kostet eine Krankenversicherung in Spanien?

Die Kosten einer Krankenversicherung in Spanien hängen von mehreren Faktoren ab.

Bist Du über das öffentliche Gesundheitssystem Spaniens per Sozialversicherung abgesichert, richten sich die Beiträge im Allgemeinen nach Einkommen und Beschäftigungsart.

Für Angestellte und Freiberufler (Autónomos) ist der monatliche Beitrag letztlich in den Sozialversicherungszahlungen enthalten. Diese liegen bei Freiberuflern meist bei etwa 230 bis über 500 € im Monat, während Angestellte die Beiträge mit ihrem Arbeitgeber teilen.

Beachte, dass Dein Arbeitgeber einen bestimmten Anteil der Kosten trägt. Die Sozialversicherung bringt außerdem weitere Leistungen wie Kindergeld, Familiengesundheit und Rente.

Für eine private Krankenversicherung in Spanien solltest Du dagegen mit etwa 50 bis 300 € im Monat rechnen. Der große Unterschied hängt von Alter, Gesundheitszustand, Leistungsumfang und Leistungsgrenzen ab.

Studierst Du in Spanien, sinken die Kosten der Krankenversicherung drastisch auf nur 40 bis 50 € im Monat. Das gibt es allerdings nur für unter 35-Jährige.

Was ist die beste Krankenversicherung in Spanien?

Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich in Spanien abzusichern.

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Welcher Tarif der beste für Dich ist, hängt von Deiner persönlichen Situation ab: Kurzzeitreise, Langzeitreise, Job, Ruhestand oder Studium.

Der SNS ist eine gute Option. Ist er keine Möglichkeit für Dich oder stören Dich Wartezeiten und die begrenzte Arztwahl, gibt es viele private Alternativen.

Wenn Du eine internationale Versicherung möchtest, kannst Du International Citizens Insurance kontaktieren und Angebote für den Tarif einholen, der am besten zu Deinen Anforderungen passt.

Selbst hochwertige Tarife in Spanien sind im Vergleich zu den IPMI-Tarifen anderer Länder sehr günstig.

Für die beste Lösung in Deiner Situation kannst Du mit einem Makler Deiner Wahl sprechen oder die Direktlinks der verfügbaren Versicherer prüfen.

Viele Versicherungsmakler in Spanien findest Du leicht online. Hier einige Optionen:

Diese Online-Vergleichsportale kannst Du nutzen:

Welche Krankenversicherung ist die beste für mich?

Suchst Du eine langfristige Versicherung, auch über das Rentenalter hinaus, kann eine Expat-Krankenversicherung eine gute Option sein. Auf dieser Seite erfährst Du mehr und kannst direkt online Angebote einholen. 

Bevor Du einen Tarif abschließt, solltest Du aber mit einem Versicherungsmakler oder Vertreter sprechen, damit Du alle Leistungen und Ausschlüsse des Tarifs klar verstehst. 

FAQ

Ist eine Krankenversicherung für Expats in Spanien Pflicht?

Ja. Jede Aufenthaltsroute setzt Krankenversicherungsschutz voraus, entweder über die spanische Sozialversicherung oder über eine private Police. Ohne ihn wird ein Visum- oder Aufenthaltsantrag in der Regel abgelehnt.

Kann ich eine Reiseversicherung für ein spanisches Aufenthaltsvisum nutzen?

Nein. Eine Reiseversicherung wird nur für Kurzaufenthalte akzeptiert. Aufenthaltsvisa verlangen eine vollständige Krankenversicherung, meist von einem in Spanien zugelassenen Versicherer.

Was kostet das Convenio Especial?

Die Standardgebühr beträgt 60 € im Monat unter 65 Jahren und 157 € im Monat ab 65. Regionen, die zusätzliche Leistungen anbieten, dürfen mehr verlangen.

Wann kann ich als Inhaber eines Non-Lucrative-Visums in Spaniens öffentliche Gesundheitsversorgung eintreten?

Das Non-Lucrative-Visum selbst gibt keinen Zugang zur Sozialversicherung. Nach einem Jahr ununterbrochenem Aufenthalt und Eintragung im Padrón kannst Du das Convenio Especial beantragen, wenn Du keinen anderen Weg in die öffentliche Versorgung hast.

Kann ein spanischer Versicherer meine Krankenversicherung kündigen?

Ein Versicherer kann die Verlängerung Deiner Police am Ende eines Versicherungsjahres mit mindestens zwei Monaten schriftlicher Frist verweigern. Manche Policen verzichten auf dieses Recht, und die Verlängerungsbedingungen müssen in der Police hervorgehoben sein.

Deckt eine private Versicherung in Spanien Vorerkrankungen ab?

Das hängt vom Versicherer ab. Viele nehmen Dich auf, verlangen aber womöglich einen höheren Beitrag, setzen Wartezeiten an oder schließen die Erkrankung aus. Gib daher im Antrag alles an.

Verwendete Quellen

Carsten schreibt bei ExpatDen über alles rund um Versicherungen. Wenn du Fragen zu deiner eigenen Versicherung hast oder Unterstützung brauchst, kannst du ihn jederzeit kontaktieren. Schau einfach auf sein Profil mit Kontaktformular, um mehr zu erfahren oder direkt mit ihm in Verbindung zu treten.
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