Der beste VPN für Vietnam: Leitfaden für Expats

Der vollständige Leitfaden zur Wahl des besten VPNs für Vietnam

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Ein Leitfaden zu den besten VPNs für Vietnam: NordVPN, ExpressVPN, Surfshark und CyberGhost im Vergleich, mit Funktionen, Preisen und den Gründen, warum Expats in Vietnam eines brauchen.

VPNs werden in den letzten Jahren deutlich häufiger genutzt. Unter Expats sind sie längst gang und gäbe, ob zum Arbeiten aus der Ferne oder einfach, damit das Surfen privat und sicher bleibt. 

Wer in Vietnam mit einem VPN liebäugelt, sollte wissen, welche Anbieter überhaupt infrage kommen.

Mit einem VPN lassen sich außerdem Websites freischalten, die in Deiner Region gesperrt sind. 

Manche in Vietnam fürchten, wegen eines VPNs Ärger mit den Behörden zu bekommen. In der Praxis ist das meist unproblematisch, solange Du das VPN für mehr Datensicherheit nutzt und damit keine Gefahr für die Regierung darstellst. 

Dieser Leitfaden stellt die wichtigsten VPN-Anbieter in Vietnam ausführlich vor und zeigt, welche Vorteile ein VPN bringt.

 

Das Wichtigste in Kürze

  • VPNs sind in Vietnam erlaubt, wenn Du sie für privates Surfen, Datenschutz oder den Zugriff auf regional gesperrte Inhalte nutzt.
  • Das vietnamesische Cybersicherheitsgesetz von 2019 gibt der Regierung weitreichende Befugnisse, Websites zu sperren; ein VPN ist für Expats der praktischste Weg, das zu umgehen.
  • In Vietnam solltest Du immer ein kostenpflichtiges VPN wählen: Kostenlose Anbieter finanzieren sich oft damit, Deine Daten mitzuschreiben und zu verkaufen.
  • NordVPN und ExpressVPN gelten durchweg als beste Wahl für Vietnam, mit hohem Tempo, starken Datenschutzrichtlinien und zuverlässigem Zugang zu Streamingdiensten.
  • Achte bei der Auswahl auf Funktionen wie Kill Switch und Obfuskation; sie schützen Deine Verbindung, wenn das VPN abbricht.
  • Surfshark bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn Du mit einem Abo beliebig viele Geräte abdecken willst.

Was ist ein VPN?

VPNs sind so beliebt, dass Du davon in den letzten zehn Jahren bestimmt schon gehört hast. Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) verbindet Dein Gerät über einen Server an einem anderen Ort mit dem Internet.

Die Verbindung ist verschlüsselt, privat und sicher. So kannst Du Dich in Dein Online-Banking einloggen, ohne Dir Gedanken zu machen, dass jemand Deine Verbindung angreift. 

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Ein VPN gibt Dir Zugang zu Inhalten, die in Vietnam eingeschränkt sind.

Ob im WLAN eines Cafés oder im privaten Heimnetz: Mit einem VPN surfst Du privater. 

Deine Online-Aktivitäten lassen sich dann schwerer auf Dich zurückführen. Wenn Du Dich allerdings mit Deiner E-Mail-Adresse oder anderen persönlichen Daten bei Diensten anmeldest, können diese Seiten Dich weiterhin verfolgen.

Vorteile eines VPNs in Vietnam

Die meisten Expats in Vietnam nutzen ein VPN aus ganz alltäglichen Gründen: Apps und Streamingdienste aus der Heimat laufen weiter, und die Zugangsdaten sind im offenen WLAN geschützt.

Die wichtigsten Vorteile für Expats in Vietnam

  • Sicheres WLAN in Cafés und Coworking-Spaces. Ein großer Teil des Expat-Alltags in Vietnam spielt sich in geteilten Netzwerken ab: in Cafés, Coworking-Spaces und Serviced Apartments. Ein VPN verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Deinem Gerät und dem VPN-Server, sodass andere im selben Netz Deine Zugangsdaten nicht mitlesen können.
  • Bankgeschäfte und Konten in der Heimat. Manche Banken, Steuerportale und Onlineshops stufen Logins von einer vietnamesischen IP-Adresse als auffällig ein. Dann gibt es zusätzliche Sicherheitsabfragen, oder das Konto wird gesperrt. Verbindest Du Dich mit einem Server in Deinem Heimatland, sieht der Login aus, als käme er von dort.
  • Deine gewohnte Streaming-Mediathek. Netflix, Prime Video und andere Dienste zeigen in jedem Land ein anderes Angebot. Mit einem Server in den USA oder Großbritannien siehst Du die dortige Auswahl. Manche Dienste blockieren VPN-Verkehr; teste Deinen Anbieter daher während der kostenlosen Testphase oder der Geld-zurück-Frist.
  • Ein Plan B bei gesperrten Seiten. Die vietnamesischen Cybersicherheitsregeln erlauben es den Behörden, Websites zu sperren und die Löschung von Inhalten anzuordnen. Facebook und X waren in den letzten zehn Jahren zeitweise gesperrt. Mit einem VPN bleiben Deine Arbeitstools und Familienchats auch dann erreichbar.
  • Mehr Privatsphäre im Netz. Websites und Apps sehen die IP-Adresse des VPN-Servers statt Deiner eigenen. So lässt sich Dein Surfverhalten schwerer mit Dir und Deinem Standort verknüpfen.

Was das vietnamesische Cybersicherheitsgesetz für VPN-Nutzer bedeutet

2019 wurde das Internet in Vietnam spürbar stärker eingeschränkt, als das Cybersicherheitsgesetz in Kraft trat. Es gab der Regierung mehr Kontrolle über Online-Inhalte, auch die Möglichkeit, Websites aus religiösen und politischen Gründen zu sperren.

Dieses Gesetz von 2018 ist inzwischen ersetzt. Im Dezember 2025 hat Vietnam ein neues Cybersicherheitsgesetz (Nr. 116/2025/QH15) verabschiedet, das am 1. Juli 2026 in Kraft getreten ist.

Das neue Gesetz behält den weit gefassten Ansatz bei, verschärft aber einige Punkte. Anbieter von Online-Diensten müssen bestimmte Daten vietnamesischer Nutzer im Land speichern und Nutzer anhand ihrer IP-Adresse identifizieren. Außerdem müssen sie gemeldete Inhalte innerhalb von 24 Stunden nach einer Aufforderung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit entfernen, in dringenden Fällen binnen 6 Stunden.

Was das für Dich heißt: Ein VPN für private Zwecke und zum Streamen bleibt in der Praxis risikoarm. Die neuen Vorgaben richten sich an Plattformen und Diensteanbieter, nicht an einzelne Nutzer. Beachte nur, dass der rechtliche Rahmen jetzt das Gesetz von 2025 ist und nicht mehr das alte.

Persönliche Privatsphäre

Der Schutz personenbezogener Daten ist in Vietnam ein Verfassungsrecht, trotzdem werden weiterhin Daten gesammelt. Mit aktivem VPN sehen die besuchten Seiten die IP-Adresse des VPN-Servers statt Deiner eigenen. Dieser Schutz gilt auch im öffentlichen WLAN.

Such Dir ein VPN mit Obfuskation und Kill Switch aus. Obfuskation lässt VPN-Verkehr wie normalen Web-Traffic aussehen. Ein Kill Switch kappt Deine Verbindung, wenn das VPN abbricht, damit nichts ungeschützt nach außen gelangt.

Einfacher Zugang zu Streamingdiensten

Mit einem VPN erreichst Du beliebte Streamingdienste wie Amazon Prime und Hulu, ohne auf Geoblocking zu stoßen.

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Mit einem VPN kannst Du Netflix und andere Streamingdienste aus anderen Ländern schauen, auch wenn Du in Vietnam lebst.

Netflix und ähnliche Dienste bieten in jedem Land andere Inhalte an. Der US-Katalog unterscheidet sich deutlich von dem, den Du in Vietnam bekommst. Wähle einen Server in dem Land, dessen Angebot Du sehen willst, und Du siehst genau diese Version.

Streamingdienste sperren manche VPNs tatsächlich. Nimm deshalb einen Anbieter, der nachweislich mit Deinen Diensten funktioniert, und probiere ihn in der Testphase oder innerhalb der Geld-zurück-Frist selbst aus.

Mehr Sicherheit

Sobald das VPN verbunden ist, wird alles, was Du sendest, auf dem Weg zum VPN-Server verschlüsselt. Der Server entschlüsselt es, reicht es an die Website weiter und verschlüsselt die Antwort wieder, bevor sie zu Dir zurückgeht.

Manche Anbieter bieten ein Double-VPN, das Deine Verbindung über zwei Server leitet und bei jedem Schritt verschlüsselt. Das ist langsamer, bringt aber eine zusätzliche Schutzschicht, wenn Du mit sensiblen Daten arbeitest.

Ohne Verschlüsselung können Angaben wie Geburtsdatum, Telefonnummer, Online-Konten und Surfgewohnheiten abfließen. Genau damit betreiben Betrüger Identitätsdiebstahl und übernehmen Konten.

Was die vietnamesische Kontoverifizierung für Dein VPN bedeutet

Ein VPN ändert Deine IP-Adresse. Die vietnamesische Social-Media-Regel prüft dagegen Dein Konto, deshalb heben sich beide nicht gegenseitig auf.

Das Dekret 147/2024 gilt seit dem 25. Dezember 2024. Social-Media-Plattformen müssen Nutzerkonten mit einer vietnamesischen Handynummer verifizieren. Wer keine hat, kann sich bei einer ausländischen Plattform stattdessen mit einer persönlichen Kennnummer verifizieren lassen. Nur verifizierte Konten dürfen posten, kommentieren oder livestreamen. (Geprüft im Oktober 2026.)

  • Was ein VPN weiterhin für Dich tut: Es verschlüsselt Deine Verbindung im Café-WLAN und öffnet Seiten, die in Vietnam gesperrt sind.
  • Was es nicht ändert: die Handynummer oder den Ausweis, die mit Deinem Konto verknüpft sind. Verlangt eine Plattform eine Verifizierung, ändert das VPN nichts an dieser Forderung.
  • Was Du tun solltest: Folge der Verifizierungsaufforderung der Plattform und behalte eine funktionierende vietnamesische SIM-Karte, wenn Du regelmäßig posten willst.

Gut zu wissen: Das neue Cybersicherheitsgesetz (Nr. 116/2025/QH15) gilt seit dem 1. Juli 2026. Die Nationalversammlung hat es am 10. Dezember 2025 verabschiedet, die obigen Regeln bestehen also neben ihm weiter.

So nutzt Du ein VPN

Auf welchen Geräten Du ein VPN auch einsetzen willst: Der erste Schritt ist immer die Entscheidung, welchen Anbieter Du installieren möchtest. 

Die Installation ist ziemlich einfach, solange Du die App des Anbieters herunterlädst und verwendest. Man kann ein VPN zwar auch manuell einrichten, doch das ist mitunter kompliziert und bietet oft weniger Funktionen als die App des Anbieters.

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Jeder VPN-Anbieter hat andere Optionen und Tarife.

Bei den bekanntesten VPNs liegt eine Installationsanleitung bei, an der Du Dich entlanghangeln kannst. Nach der Installation startest Du das VPN ganz einfach über die dazugehörige App. 

Entscheidest Du Dich für ein kostenpflichtiges VPN mit Monatsabo, gilt Deine Lizenz je nach Tarif für wenige Geräte oder für beliebig viele.

Ist die App auf Deinem Gerät installiert, gibst Du die Zugangsdaten ein, die Du beim Kauf des VPNs angelegt hast. Manche VPN-Dienste arbeiten mit einer doppelten Verifizierung. 

Bei ExpressVPN bekommst Du zum Beispiel gleich nach dem Anlegen Deiner Zugangsdaten einen Aktivierungscode. Diesen Code musst Du auf der ExpressVPN-Website eingeben, damit Dein Konto verifiziert wird.

Lädst Du dann die ExpressVPN-App herunter und installierst sie, musst Du denselben Aktivierungscode erneut eingeben, um weiterzukommen.

Sobald Du das VPN startest, verbindet es Dich automatisch mit dem Server, der Dir am nächsten ist. Wie viele Server in der Nähe zur Verfügung stehen, hängt vom Anbieter ab. Surfshark hat beispielsweise nur einen einzigen Server in Vietnam, den Expats nutzen können.

Beim ersten Start wirst Du eventuell gebeten, persönliche Einstellungen vorzunehmen.

Soll das VPN automatisch starten, sobald Du Dein Gerät einschaltest, stellst Du das in den persönlichen Einstellungen ein. Falls Split Tunneling und Double VPN verfügbar sind, kannst Du diese Funktionen ebenfalls gleich beim Start aktivieren.

Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen VPNs

Bei der Suche nach dem passenden VPN stößt Du auf kostenlose und kostenpflichtige Angebote. Viele Expats in Vietnam, die noch nie ein VPN benutzt haben, halten ein kostenloses fälschlicherweise für gleichwertig. 

Kostenlose VPNs sind oft langsamer, zeigen Werbung und bieten weniger Sicherheitsfunktionen. 

Ein kostenloses VPN kann zwar vieles von dem leisten, was auch Bezahlangebote bieten, doch auch dieser Anbieter muss irgendwie Geld verdienen.

Manche kostenlosen Anbieter finanzieren ihren Dienst über eingeblendete Werbung. Deutlich problematischer und tückischer ist die andere Methode: Sie zeichnen Deine gesamte Online-Aktivität auf und verkaufen die Daten an den Meistbietenden.

Sie könnten Deine Verbindung sogar an Hacker oder an staatliche Stellen weitergeben. Die Sicherheitsfunktionen des VPNs wären dann praktisch wertlos.

Kostenpflichtige VPN-Abos sind dagegen meist sicherer und bringen einen großen Funktionsumfang mit, der alles abdecken sollte, was man von einem VPN erwartet. 

Zu den typischen Sicherheitsfunktionen eines Bezahl-VPNs gehören Kill Switch, Double VPN und Leckschutz. Die meisten Anbieter bieten hohe Geschwindigkeiten und unbegrenztes Datenvolumen.

So wählst Du ein VPN aus

Fällt Dir die Wahl schwer, vergleichst Du Deine Favoriten am besten, bevor Du Dich entscheidest. Dabei zählen Funktionen, Sicherheitsniveau und Preis. Frag Dich zuerst, wozu Du überhaupt ein VPN willst. 

Möchtest Du einen Film auf Netflix sehen, der in Vietnam nicht verfügbar ist? Oder sorgst Du Dich, dass Hacker an Deine Daten kommen könnten? Was auch immer der Grund ist: Du solltest ihn kennen.

Steht für Dich als Expat die Sicherheit an erster Stelle, willst Du vermutlich einen Anbieter mit den besten und umfassendsten Sicherheitsfunktionen. Prüfe bei der Suche außerdem, ob Dein Gerät mit dem gewählten VPN kompatibel ist. 

Willst Du das VPN auf Deinem Android-Tablet, Deinem Apple-iPhone und Deinem Microsoft-Windows-Rechner nutzen, sollte es alle diese Geräte unterstützen. Außerdem sollte Dein VPN Folgendes bieten:

  • Eine lange Geld-zurück-Garantie
  • Kundenservice rund um die Uhr
  • Eine übersichtliche Bedienung
  • Torrenting-Unterstützung

Das beste VPN für Vietnam

Als Expat in Vietnam hast Du die Wahl zwischen unzähligen VPNs. Einige sind aber besser als der Rest und bieten einen umfassenden Funktionsumfang zu einem fairen Preis. Expats auf Reddit und in Vietnam-Foren nennen durchweg NordVPN und ExpressVPN als ihre Favoriten, wenn es darum geht, Sperren zuverlässig zu umgehen und Dienste wie Netflix US freizuschalten.

Zu den besten VPN-Lösungen für Vietnam zählen NordVPN, CyberGhost, Surfshark und ExpressVPN.

NordVPN

NordVPN gehört zu den beliebtesten und zuverlässigsten VPNs, die Du in Vietnam abonnieren kannst. Expats in Vietnam können sich mit 15 Servern in der Nähe verbinden.

NordVPN

NordVPN speichert keine Logs und bietet moderne Sicherheitsfunktionen wie Kill Switch und Double VPN, Deine Verbindung ist also gut geschützt. Mit NordVPN kannst Du bis zu 10 Geräte gleichzeitig verbinden.

Vorteile

  • Keine Logs
  • Hervorragende Benutzeroberfläche
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Durchweg stabile Verbindungen

Nachteile

  • Software-Updates kommen langsam und dauern lange
  • Bei kurzen Laufzeiten ist der Preis relativ hoch
  • Kein Support per Telefon

Surfshark

Surfshark ist ein seriöser VPN-Anbieter mit mehr als 4.500 Servern in 100 Ländern. Als Expat in Vietnam kannst Du damit alle gängigen Streamingdienste wie BBC iPlayer und Amazon Prime freischalten.

Surfshark-Logo

Mit einem Zwei-Jahres-Abo gehört Surfshark zu den günstigsten VPNs überhaupt. Neben sehr hohem Tempo bekommst Du Kundensupport rund um die Uhr und kannst das VPN auf beliebig vielen Geräten installieren.

Vorteile

  • Schnelle Server
  • Mit Multi-Hop-Funktion
  • Auf beliebig vielen Geräten installierbar

Nachteile

  • Die Datenschutzerklärung ist wenig detailliert
  • Das Angebot an Browser-Erweiterungen ist begrenzt
  • Der niedrige Preis gilt nur bei langer Laufzeit

ExpressVPN

ExpressVPN ist ein weiteres sehr beliebtes VPN, das fast alles bietet, was man sich von einem VPN wünscht. Die Geschwindigkeit ist auf jedem Server durchweg hoch. Alle ExpressVPN-Server laufen bekanntermaßen nur im Arbeitsspeicher (RAM-only), sodass auf dem Server, den Du nutzt, keine Daten gespeichert werden können.

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ExpressVPN

Dank des neuen Lightway-Protokolls sind bis zu 500 Mbit/s möglich. Selbst wenn Du das VPN auf einer Spielkonsole nutzen willst, bietet ExpressVPN Smart-DNS-Unterstützung, eine eigene Router-App und einen Linux-Client. ExpressVPN betreibt VPN-Server in 113 Ländern.

Vorteile

  • Hohes Tempo, egal an welchem Serverstandort
  • Strikte No-Logs-Politik
  • Schaltet Streamingseiten problemlos frei
  • Umfassende Sicherheit für Server und Apps

Nachteile

  • Teurer als die Konkurrenz
  • Die Verbindung bricht gelegentlich ab
  • Streamingdienste sind in der App nicht sauber gekennzeichnet

CyberGhost

CyberGhost ist ein funktionsstarkes VPN mit mehr als 9.500 Servern in über 100 Ländern. Zu den wichtigsten Funktionen zählen vollständige Torrenting-Unterstützung, eine hervorragende Benutzeroberfläche, Leckschutz und Split Tunneling.

CyberGhost

Bei Bedarf kannst Du sieben Geräte gleichzeitig verbinden. Mit der CyberGhost-App kannst Du das VPN sieben Tage ohne Abo testen und so herausfinden, ob es zu Dir passt.

Vorteile

  • Über 9.500 Server weltweit
  • IPs aus verschiedenen Regionen lassen sich leicht auswählen
  • Unterstützt mehrere Plattformen
  • Protokolliert keine Internetaktivität

Nachteile

  • Manche Server sind langsam, was zu Tempoproblemen führen kann
  • Server können überlastet sein
  • Die Verbindung bricht gelegentlich ab

VPN-Vergleich

VPNNordVPNCyberGhostSurfsharkExpressVPN
Verschlüsselung und VerbindungenAES-256-Bit-Verschlüsselung, Double VPNAES-256-Bit-Verschlüsselung, Split TunnelingAES-256-Bit-Verschlüsselung, Double VPN, Split TunnelingAES-256-Bit-Verschlüsselung, Split Tunneling
ProtokolleIKEv2/IPSec, OpenVPN, WireGuardL2Tp/IPsec, OpenVPN, PPTPIKEv2, OpenVPN TCP, OpenVPN UDP, ShadowsocksL2Tp/IPsec, OpenVPN, PPTP, SSTP
SicherheitIPv4- und IPv6-Leckschutz, DNS, Kill SwitchIPv4- und IPv6-Leckschutz, DNS, Kill SwitchIPv6-Leckschutz, DNS, Kill SwitchIPv4- und IPv6-Leckschutz, DNS, Kill Switch
Nutzer-LogsNeinNeinNeinNein
TorrentingJaJaJaJa
GeschwindigkeitExtrem schnellZiemlich schnellExtrem schnellExtrem schnell
Freischaltung von StreamingdienstenAmazon Prime, Netflix, Roku, Hulu, BBC iPlayerAmazon Prime, Netflix, Hulu, BBC iPlayer, ShowtimeAmazon Prime, Netflix, BBC iPlayerAmazon Prime, Netflix, Hulu, BBC iPlayer, Roku
KundenserviceRund um die Uhr per Online-Chat erreichbarRund um die Uhr per Online-Chat erreichbarRund um die Uhr per Online-Chat erreichbarRund um die Uhr per Online-Chat erreichbar
Günstigster Preis2,54 € pro Monat bei einer Laufzeit von zwei Jahren1,86 € pro Monat für die ersten 26 Monate1,69 € pro Monat bei einer Laufzeit von zwei Jahren2,54 € pro Monat bei einer Laufzeit von 28 Monaten
Geld-zurück-Garantie30 Tage45 Tage30 Tage30 Tage

VPN-Tarife im Vergleich: Geräte, Server und Preise

Die folgenden Angaben stammen direkt von den Websites der Anbieter, Stand Oktober 2026. Die Preise sind Aktionspreise für eine lange erste Laufzeit; die Verlängerung kostet mehr.

VPNGleichzeitige GeräteServer und LänderGeld-zurück-FristGünstigster beworbener Tarif
ExpressVPN (Basic)10113 Länder30 Tage2,54 € im Monat für 28 Monate (71,16 € im Voraus), danach 84,96 € im Jahr
SurfsharkUnbegrenztÜber 4.500 Server in 100 Ländern30 TageWird in Deiner Landeswährung angezeigt; siehe Preisseite
CyberGhost7Über 9.500 Server in mehr als 100 Ländern45 Tage bei langen Tarifen, 14 Tage beim Monatstarif1,86 € im Monat für 26 Monate (48,40 € im Voraus), danach 48,40 € im Jahr
Tarifgrenzen und Preise von der jeweiligen Preisseite des Anbieters (geprüft im Oktober 2026)

Laut der Support-Seite von NordVPN kannst Du mit einem Konto bis zu 10 Geräte gleichzeitig verbinden. Die Angebote ändern sich häufig, lies daher vor dem Kauf die aktuelle Preisseite.

  • Verlängerung bei ExpressVPN: Die Verlängerung für 84,96 € im Jahr entspricht etwa 7,08 € im Monat. Das ist fast das Dreifache des Aktionspreises.
  • Verlängerung bei CyberGhost: 48,40 € im Jahr sind rund 4,04 € im Monat, also etwa das Doppelte des Preises der ersten Laufzeit von 1,86 €.

Tipp: Der niedrige Preis gilt nur für die erste Laufzeit. Trag Dir das Verlängerungsdatum am Tag des Kaufs in den Kalender ein, damit Dich die höhere Rechnung nicht überrascht.

So testest Du ein VPN in Vietnam, bevor die Rückgabefrist abläuft

Alle diese VPNs kannst Du 30 Tage oder länger risikofrei ausprobieren. Nutze die Zeit, um sie bei den Dingen zu testen, die Du online tatsächlich machst.

  1. Installiere die App auf allen Geräten, die Du nutzen willst, auch auf Handy und Fernseher. Schau vorher in der Tabelle oben nach dem Gerätelimit.
  2. Verbinde Dich und öffne dann die Seiten, auf die es Dir ankommt: Deine Heimatbank, Deine Streaming-App und Deine Arbeitstools.
  3. Aktiviere den Kill Switch und schalte dann das WLAN aus und wieder ein. Seiten sollten erst wieder laden, wenn das VPN neu verbunden ist.
  4. Mach abends einen Speedtest, wenn die meisten in Deinem Gebäude online sind.
  5. Fordere Dein Geld zurück, bevor die Frist abläuft, falls etwas nicht klappt.

Angenommen, Du kaufst ExpressVPN am 1. November. Die 30-Tage-Frist endet am 1. Dezember, stell Dir also eine Erinnerung für den 26. November. Bei CyberGhost gelten für lange Tarife 45 Tage, beim Monatstarif aber nur 14.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein VPN die Social-Media-Verifizierung in Vietnam umgehen?

Nein. Die Regel prüft die Handynummer oder den Ausweis, die mit Deinem Konto verknüpft sind, und ein VPN ändert nur Deine IP-Adresse. Gesperrte Seiten öffnet ein VPN weiterhin, doch zum Posten brauchst Du ein verifiziertes Konto.

Wie viele Geräte kann ich mit einem VPN-Abo schützen?

Das hängt vom Anbieter ab. Bei Surfshark gibt es keine Begrenzung, NordVPN erlaubt 10 und der Basic-Tarif von ExpressVPN ebenfalls 10. CyberGhost erlaubt 7. Teilst Du das Konto mit der Familie, zähl vor der Wahl alle Handys, Laptops und Fernseher zusammen.

Welches VPN hat die längste Geld-zurück-Garantie?

CyberGhost mit 45 Tagen bei den langen Tarifen. Der Monatstarif bekommt nur 14 Tage. ExpressVPN und Surfshark geben beide 30 Tage.

Lohnt sich das Zwei-Jahres-Angebot?

Pro Monat ist es günstiger, solange Du das VPN in zwei Jahren noch nutzt. ExpressVPN Basic kostet 71,16 € für 28 Monate, also etwa 2,54 € im Monat. Danach verlängert es sich für 84,96 € im Jahr. Bist Du nur ein paar Monate in Vietnam, spart ein kürzerer Tarif Dir Kosten für Zeit, die Du gar nicht nutzt.

Ist Vietnams neues Cybersicherheitsgesetz schon in Kraft?

Ja. Die Nationalversammlung hat das Gesetz Nr. 116/2025/QH15 am 10. Dezember 2025 verabschiedet, am 1. Juli 2026 ist es in Kraft getreten. Wie weiter oben in diesem Leitfaden beschrieben, treffen die neuen Pflichten vor allem Plattformen und Diensteanbieter, nicht einzelne Nutzer. (Geprüft im Oktober 2026.)

Jetzt bist Du dran

Mit diesen Informationen kannst Du ein VPN wählen, das alle Funktionen mitbringt, die Du Dir von einem virtuellen privaten Netzwerk wünschst. Wie bereits erwähnt, gibt es in Vietnam kein Gesetz gegen die Nutzung eines VPNs. Egal, für welchen Anbieter Du Dich interessierst: Achte darauf, dass er ausreichend Sicherheit und Datenschutz bietet.

Mit Funktionen wie Split Tunneling, Kill Switch und Double VPN bieten moderne VPNs einen erweiterten Funktionsumfang, mit dem Du zufrieden sein dürftest. Entscheide letztlich allein danach, was Dir persönlich gefällt und zu Deinem Leben als Expat passt.

Verwendete Quellen

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